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Behelf-Mundschutzmasken DIY

(Beitrag enthält Werbung in eigener Sache)

Ich habe für meine Familie Behelfsmasken genäht und bin wohl auf den neuen Trend aufgesprungen. Sie bieten keinen Schutz vor Infektionen, können aber dabei helfen, niemand anderen anzustecken. Wenn man niest oder hustet, werden die Tröpfchen durch diesen Schutz abgefangen und die Ansteckungsrate wird minimiert. Es ist also ein Zeichen des guten Anstands, einen Mundschutz zu tragen, damit so wenig wie möglich Krankheitserreger übertragen werden. Prof. Drosten erklärt die Wirkung des Mundschutz in dem Podcast noch genauer.

Auch Zuhause ist sie sehr nützlich, damit wir die typischen Kindergartenkeimen nicht andauernd untereinander hin und her geben.

Für den Schnitt habe ich mich an den bereits verfügbaren Schnittmustern orientiert, aber am Ende meinen eigenen Schnitt erstellt. Für die Erwachsenen habe ich die typischen Gummibänder angenäht, aber dennoch einen Tunnel an den Seiten gelassen, falls es doch nicht so richtig passt oder der Gummi irgendwann ausleiert.

Bei den Kindermasken habe ich eine Gummikordel durch den Tunnel gezogen, die ich dann passend festgeknotet habe.

Obwohl im Internet auch Anleitungen aus Jersey kursieren, habe ich mich bewusst für Baumwolle entschieden, damit ich die Behelf-Mund-Nasen-Schützer (ja, das ist der offizielle Titel, kurz BMNS, aber es existieren auch viele andere Namen) auch keimfrei bekomme. Diese müssen nämlich bei mindestens 60°C, besser noch bei 95°C gewaschen oder auf dem Herd für 5 Minuten ausgekocht werden. Jersey hält diesen Temperaturen nicht stand. Hier kommt endlich meine kleingemusterte Baumwolle richtig zur Geltung. 🙂

Wie haltet ihr das mit den Masken? Tragt ihr welche? Wenn ihr auch solch einen tollen, individuellen Mundschutz haben möchtet, könnt ihr gerne in meinem Shop vorbeischauen. Zu jeder fünften verkauften Maske werde ich außerdem auf eigene Kosten eine zusätzliche Maske nähen und an das Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam spenden.

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